| Ascona A 16V ProjektDarf ich vorstellen: ein kleiner Ascona A, der die letzten 10 Jahre in einer Scheune verbringen musste. Aus dem Tiefschlaf gerissen zerrten wir ihn auf den Hänger und beförderten ihn schnurstracks zur Werkstatt.Zugegeben kein netter Umgang mit einem Halbtoten, aber der hat schon schlimmeres erlebt...
Der Patient ist von 1973 und wird sich sicher in der modernen Welt nicht sofort zurechtfinden nach so langer Zeit im Koma. Aber weil ich so fürsorglich bin, habe ich mich für die Transplantation eines 2.0l 16V C20XE von 1993 entschieden. Diese Zeit hatte er noch erlebt und kann so wahrscheinlich besser an die Ereignisse der Neuzeit anknüpfen. Zur ersten Einschätzung der bevorstehenden Arbeiten wurde zuerst einmal die Dichtmasse, der Unterbodenschutz, der Schmutz und das Mäuse-AA von 35 Jahren entfernt. Ich war positiv vom Zustand des Wagens überrascht, weil weitaus weniger Rost zum Vorschein kam als ich ursprünglich erwartet hatte.
Inzwischen war auch der Lackierer fleissig. Erst hat er sich Innenraum und Motorraum in der Werkstatt vorgenommen, danach die komplette Karosse in die Kabine gestellt. Während der Zeit beim Lackierer wurden noch die letzten Teile zur Komplettierung zusammengesucht, was sich allerdings teilweise als recht mühsame Aktivität herausgestellt hat.
Für die 8x13 Smoor Felgen hat der Spengler das seine dazu getan und genügend Platz in den Radhäusern und Kotflügeln geschaffen. Auch die neue Auspuffanlage musste teilweise in Eigenbau angefertigt werden und hat nach langen Anpassarbeiten auch ihren Platz gefunden.
Das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen! Man kann inzwischen schon erkennen, dass es ein Auto werden soll...
Im Januar 2012 kann man sogar schon erkennen, dass es ein Ascona A wird.
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